FO Core plus | Update per 31.07.2023

FO CORE PLUS Weil Sicherheit beim Vermögensaufbau vorgeht

Die Berichtssaison in den USA hat mit einigen wenigen Ausnahmen die Erwartungen der Anleger erfüllt und somit zu einer Fortsetzung der Aktienmarktrallye in diesem Jahr beigetragen.

Während die Ergebnisse der Schwergewichte Microsoft oder Apple nicht überzeugen konnten, erlebten Alphabet und Amazon ein wahres Kursfeuerwerk und befeuerten noch einmal die Fantasie vieler Aktieninvestoren. Die US-Notenbank Federal Reserve sowie die EZB hoben beide die Leitzinsen im Juli weiter an, dies geschah aber ohne aufsehendserregende Kommentare und war von den Analysten so prognostiziert worden.

In diesem weiterhin sehr freundlichen Stimmungsumfeld stiegen die globalen Aktienindizes weiter im Kurs: Im Juli gewannen die deutschen Leitindizes DAX und MDAX 1,9% und 4,4% an Wert. Der STOXX Europe 600 stieg ebenfalls um 2,0%. Der amerikanische Technologieindex Nasdaq 100 und der S&P 500 legten angetrieben durch die großen Technologiewerte 3,1% und 3,8% zu. Der S&P 500 ist im Jahr 2023 somit um ca. 20 % gestiegen, dies ist der höchste Anstieg in den ersten sieben Monaten eines Jahres seit 1997. Noch beeindruckender ist der Nasdaq 100 Index, der sogar ca. 44% seit Jahresanfang im Plus liegt. Erstmals in diesem Jahr nicht zulegen konnte der japanische Nikkei 225 Index. Er beendete den Monat mit einem kleinen Verlust in Höhe von 0,1%. Insgesamt beendete der Fonds FO Core Plus den Monat mit einem Plus in Höhe von 2,07%.

Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass es in den kommenden Wochen für die Aktienmärkte darum gehen wird, welche Kraft stärker ist: Die Absicht der großen Notenbanken, die Zinsen weiter zu erhöhen, falls die Kerninflation nicht nachhaltig weiter fallen sollte (mit all ihren negativen realwirtschaftlichen Auswirkungen für die Unternehmen) oder der Blick des Marktes durch die Gefahr einer möglichen rezessiven Schwächephase hindurch. Für das kommende Jahr erwarten viele Analysten, dass die Leitzinsen aufgrund niedriger Inflationsraten fallen könnten und die Notenbanker folglich das globale Wachstum entsprechend fördern werden. Dies hätte positive Auswirkungen vor allem für Unternehmen, die derzeitig unter dem hohen Zinsniveau leiden. Gleichzeitig ist die Bewertung amerikanischer Aktien mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau angelangt und die Absenkung der Bonität der USA durch die Ratingagentur Fitch dürfte darüber hinaus für das Vertrauen ausländischer Investoren in den amerikanischen Kapitalmarkt nicht förderlich sein. All dies geschieht zeitgleich mit einer kleinen Zinswende in Japan hin zu höheren Zinsen, die den Appetit japanischer Anleger nach amerikanischen Anleihen in Zukunft mindern und damit auch zu einem Anstieg des Zinsniveaus am langen Ende der Zinskurve in den USA beitragen könnte.. Dies wären keine vorteilhaften Neuigkeiten für amerikanische Aktien.

 

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