FO Core plus | Update per 31.03.2026

FO CORE PLUS Weil Sicherheit beim Vermögensaufbau vorgeht

FO Core plus | Update per 31.03.2026 | Kommentar Portfoliomanagement

Im März 2026 standen die internationalen Kapitalmärkte deutlich unter Druck. Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten dominierte das Marktgeschehen und verdrängte andere Themen weitgehend in den Hintergrund. Steigende Energiepreise, Sorgen vor einem erneuten Inflationsschub und zunehmende Rezessionsängste führten zu einem breiten Risikoabbau über nahezu alle Anlageklassen hinweg. Der FO Core Plus Fonds konnte sich diesem Umfeld nicht entziehen und schloss den Monat mit –5,63%.

In den USA verlor der S&P 500 5,1%, während der Nasdaq 100 um 4,9% nachgab. Neben den geopolitischen Belastungen rückten erneut Zweifel an der Ertragskraft hoher Investitionen im Bereich Künstliche Intelligenz in den Fokus. Zwar erwiesen sich große Technologieunternehmen relativ betrachtet widerstandsfähiger als der breite Markt, doch auch hier führten Bewertungsfragen und Sorgen über das disruptive Potenzial neuer KI-Anwendungen zu Zurückhaltung. Parallel wurden angesichts des neuen makroökonomischen Umfelds geringere Gewinnwachstumserwartungen eingepreist, was den Abwärtsdruck zusätzlich verstärkte.

In Europa fiel die Korrektur noch deutlicher aus. Der STOXX Europe 600 verlor 8,0%, der DAX gab 10,3% nach und der MDAX sank um 10,8%. Besonders belastend wirkten der starke Anstieg der Energiepreise und die Sorge vor stagflationären Tendenzen. Zyklische Sektoren und wachstumsorientierte Titel standen unter besonderem Druck, während Energiewerte relativ stabil blieben. Auch steigende Gaspreise sorgten für zusätzliche Unsicherheit hinsichtlich der europäischen Wachstumsperspektiven.

In Japan kam es nach den starken Vormonaten zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Der Nikkei 225 verlor 13,2% und verzeichnete damit die schwächste Entwicklung unter den großen Aktienmärkten. Die hohe Abhängigkeit asiatischer Volkswirtschaften von Energieimporten rückte angesichts der Eskalation im Nahen Osten verstärkt in den Fokus. Zwar wirkten die politische Stabilität nach dem Wahlsieg der regierenden LDP und Erwartungen fiskalischer Impulse grundsätzlich unterstützend, diese Faktoren wurden im März jedoch klar von geopolitischen Risiken überlagert.

Vor dem Hintergrund geopolitischer Eskalation, steigender Inflationsrisiken und höherer Volatilität bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Die hohe Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Konflikts erschwert eine verlässliche Einschätzung für Konjunktur und Geldpolitik. Der FO Core Plus Fonds setzt daher weiterhin auf breite Diversifikation und eine aktive Risikosteuerung, um in diesem anspruchsvollen Umfeld Stabilität und Flexibilität zu bewahren.

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